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Nintendo Switch hatte je nach Region länger mit Lieferengpässen zu kämpfen. Woran lag es?

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Nintendo Switch hatte je nach Region länger mit Lieferengpässen zu kämpfen. Woran lag es?

DIe Nintendo Switch steuert langsam aber sicher auf ihr erstes Jahresjubileum zu. Vor allem in den ersten Monaten der junge Konsole gab es echte Lieferschwierigkeiten und die Nintendo Switch war quasi dauerhaft vergriffen.

Nintendo Präsident Tatsumi Kimishima hat nun im Zuge eine Interviews Rede und Antwort gestanden, weshalb es diese Lieferengpässe überhaupt gab. Für große Konzerne wie Nintendo sind solche Umstände nämlich ein Albtraum. Immerhin könnte man mit dem Liefern der Konsolen deutlich schneller Wachsen, was Aktionäre und Investoren nur begrüßen.

Laut Kimishima hatte man anfänglich zur Nintendo Switch sehr zurückhaltende interne Verkaufsprognosen erstellt.  So ging Nintendo von etwa Zehn Millionen ausgelieferten Switch System im Jahr 2017 aus. So zurückhaltend sich das anhört – die Wii U verkaufte sich in viereinhalb Jahren grade einmal 13 Millionen Mal.

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Da sich die Switch aber sogar 14,7 Millionen Mal in 2017 verkaufte, hatte man eine völlige Fehlplanung hingelegt. Vor allem Titelreleases wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Mario Kart 8 Deluxe sorgen dafür, dass Switch Bestände einach nicht schnell genug nachproduziert werden konnten.

Jedoch beschloss Nintendo wenigstens auf das Umsatzstarke Weihnachtsgeschäft vorbereitet zu sein – zumal dort ebenfalls mit Mario Odyssey ein wichtiger Switch Release stattfand. Aber auch dort kam es Regional zu Lieferengpässen und die geplanten 14 Millionen Konsoleneinheiten reichten nicht aus.

Mittlerweile ist aber etwas mehr Ruhe eingekehrt. Im Westen sind Lieferengpässe kein Problem mehr. In Japan hingegen kann es vereinzelt weiterhin zu Lieferengpässen kommen.